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Die Arbeit der Abgeordneten
Die Arbeit der Abgeordneten
Links, Mitte, Rechts?
Die Parteienlandschaft wird üblicherweise in „Links“, „Rechts“ und „Mitte“ eingeteilt, wobei diese Einteilung mit der ideologischen Ausrichtung der Parteien zu tun hat.

Die Einteilung in Angehörige der „Linken“ und „Rechten“ geht auf die Sitzordnung der Abgeordneten in der französischen Nationalversammlung ab dem Jahr 1789 (Beginn der Französischen Revolution) zurück. Dort waren die Sitze rechts vom Parlamentspräsidenten den Konservativen (das waren hauptsächlich die Adeligen) vorbehalten, und links waren die Sitze der Fortschrittlichen (das war damals das Bürgertum).

Diese Sitzordnung wird in vielen Parlamenten der Welt nachvollzogen, nicht so aber im Südtiroler Landtag. Dort wählen die Abgeordneten bei der ersten, konstituierenden Sitzung frei ihre Sitzplätze und behalten diese üblicherweise während der gesamten Legislaturperiode bei.

Den gewählten Abgeordneten steht für ihre Tätigkeit als Landtags- und Regionalabgeordnete eine monatliche Aufwandsentschädigung zu, die gesetzlich festgelegt ist. Manchmal hört man in Zusammenhang mit den Bezügen der Abgeordneten auch den Begriff „Diäten“. Der Begriff, den es in dieser Bedeutung nur in der Mehrzahl gibt, stammt vom lateinischen Wort „dies“ (= der Tag) her und bedeutet so viel wie „Tagegelder“. Da die Entschädigung der gewählten Volksvertreterinnen und Volksvertreter mittlerweile aber nicht mehr auf Tages-, sondern auf Monatsbasis erfolgt, ist es korrekter, einfach von den Bezügen der Abgeordneten zu sprechen.