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SÜDTIROL VOR 1918
SÜDTIROL VOR 1918
Kampf für Freiheit
Es war der Gastwirt und Viehhändler Andreas Hofer aus dem Passeiertal, der zum Kampf aufrief. Die bayerisch-französischen Truppen wurden im Jahr 1809 mehrfach geschlagen und die Landeshauptstadt Innsbruck befreit. In drei Schlachten am Bergisel kämpften die Tiroler erfolgreich gegen die Eindringlinge. Doch Österreich wurde auf den großen Kriegsschauplätzen geschlagen und musste im Oktober 1809 im Frieden von Schönbrunn wiederum auf Tirol verzichten. Daraufhin wurde Andreas Hofer am 20. Februar 1810 in Mantua nach einem Scheinprozess hingerichtet. 

Das Jahrhundert von den Tiroler Freiheitskämpfen bis zum Ersten Weltkrieg ist geprägt von Veränderungen. Die technischen Errungenschaften des 18. und 19. Jahrhunderts wirkten sich auf das Wirtschaftsleben aus. Im Revolutionsjahr 1848 machten sich die politischen Strömungen des Liberalismus und des Nationalismus besonders bemerkbar. Danach gab es jahrzehntelang den Kulturkampf zwischen Konservativen und Liberalen.

Der Erste Weltkrieg stellt für Tirol ein einschneidendes Ereignis dar. Auf die Schrecken des Krieges folgte nach Kriegsende 1918 die große Veränderung. Der Friedensvertrag von Saint Germain brachte die Teilung Tirols.